Januar 2014

11.01.2014 13:16

Gemüse im Januar

Die Schalotte gehört zur Lauchfamilie, und zwar wie zum Beispiel der Knoblauch zu den zusammengesetzten Zwiebeln. Jede Pflanze bildet nämlich nicht eine, sondern ein ganzes Büschel von Zwiebeln. Jede dieser kleinen eiförmigen gelb- bis braunschaligen Zwiebel wiederum besteht aus zwei dreikantigen Teilzwiebeln, die ähnlich wie Knoblauchzehen aussehen. Milder und feiner als Zwiebeln mit einem leichten Knoblauchanklang. Schalotten sind eins der Mitbringsel der Kreuzritter aus dem Heiligen Land. Sie entdeckten die vornehmen kleinen Zwiebel-Verwandten in der Stadt Ascalon (daher leitet sich auch ihr Name Eschlauch ab). Heute sind sie wichtiger Bestandteil der ganz feinen Küche: weil sie zart und mild schmecken, besser bekömmlich sind und weil sie beim Kochen und Schmoren wegen ihres zarten Fleisches viel leichter zergehen als die derberen Zwiebeln. Im Übrigen behandelt man sie genau wie Zwiebeln.

Kräuter

Johanniskraut ist die bekannteste typische Mittsommerpflanze. Sie öffnet seine leuchtend gelben Blüten in den Tagen um die Sommersonnenwende. Johanniskraut blüht an Wegrändern, Gebüschen, Böschungen und manchmal sogar auf Schuttplätzen. Johanniskraut ist bekannt dafür, dass sie das in sich gespeicherte Licht der Sonne an den dunklen Tagen im Winter wieder an die Menschen abgibt. Sie bringt die wärmenden Sonnenstrahlen zurück in depressive Gemüter. Ein Wissen, das schon Paracelsus im Mittelalter weitergab und heute sogar von der Schulmedizin bestätigt wird.

Die Hauptanwendung ist deshalb bei Depressionen. Die Heilwirkungen von Johanniskraut sind antibakteriell, adstringierend, beruhigend, blutbildend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend und tonisierend.

Querbeet

Wir müssen die Winterzeit durchstehen, und wir wollen es auch. Und eigentlich ist es auch gar nicht so schwer, denn uns steht ja der unerschöpfliche Schatz der altbewährten Naturheilkunde zur Verfügung. Bauen wir uns also ein einfaches Gesundheitsprogramm auf, damit wir gut durch den Winter kommen. Dabei müssen wir 2 Punkte berücksichtigen:

Der Kreislauf muss angeregt und das Immunsystem stabilisiert werden.

Da wir uns im Winter meist weniger bewegen als im Sommer, braucht der Kreislauf ein wenig Unterstützung. Dabei sollen wir weniger Pillen schlucken, als vielmehr an die frische Luft gehen und uns bewegen. Auch Yoga, Atemübungen und Tanz sind eine herrliche Alternative zu herkömmlichen Sportarten. Im Winter eignet sich auch der Gang zur Sauna … Einmal pro Woche richtig Schwitzen – auswärts oder auch zuhause in der Badewanne. Gönnen Sie sich ein warmes Bad mit Rosmarin- oder mit Rosskastanien-Zusatz. Dabei eine Tasse frisch aufgebrühten Tee trinken, der zu gleichen Teilen aus Linden und Holunderblüten besteht. Danach zugedeckt eine Stunde schwitzen.

Unser Immunsystem möchte während der Winterzeit in erster Linie mit Vitaminen gefüttert werden. Vor allem mit dem Sonnenschein Vitamin D, welches unser Körper normalerweise mit Hilfe des Sonnenlichts selbst produziert. Da wir vielerorts auf die liebe Sonne verzichten müssen, sollten wir es uns auf andere Weise zuführen. Lebertran enthält viel Vitamin D, ist aber nicht jedermanns Sache. Sehr wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem ist auch Vitamin C. Es ist in Zitronen, Hagebutten, Sanddorn und Kartoffeln enthalten. Die anderen Vitamine nehmen wir über Früchte und Gemüse zu uns. Frische Frucht- und Gemüsesäfte aus dem Reformhaus sind ebenfalls gute Vitaminlieferanten. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von Kräutertees (nur kurz gezogen) und mindestens 1 Liter stillem Wasser. Eine optimale Flüssigkeitszufuhr liegt zwischen 1,5 bis 3,0 Liter pro Tag (je nach Körpergewicht und Wohlbefinden - Achtung bei Neigung zu Ödemen und Wasseransammlungen).